NTRI: flexible Wohnungsplanung

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Weil einfach einfach ist und dadurch preiswert und doch felxible für jedes Alter

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Posted by Armin on 28-06-2018 - Last updated on 28-06-2018

Flexible Wohnraumplanung

 

Wir alle kennen das Problem, in jungen Jahren hat man nur wenig Geld und möchte eine Familie gründen. Für die Gründung einer Familie braucht es aber geeigneten Wohnraum, der zunehmend knapp und damit teuer wird.

Ein zurücklegen von Geldern für ein Eigenheim ist fast nicht möglich.

Durch die fehlende Investition in ein Eigenheim, hat man aber auch im Alter ein Problem, wenn die deutlich niedrigere Rente es einem nicht mehr ermöglicht die Stadtnahe Wohnung, in der man viele Jahrzehnte gelebt hat, in der auch die Ärzte vor Ort und relativ schnell erreichbar sind, die Miete dafür zu bezahlen.

 

Eine nur sehr schwer zu durchdringende Spirale, die oft genug in massiver Verschuldung und Armut endet.

 

Meine Lösung besteht darin Wohnen modular zu gestalten.

 

Stellen Sie sich ein Container Dorf vor.

Es lässt sich schnell aufbauen, ist relativ kostengünstig und lässt sich bei Bedarf schnell umsiedeln.

 

Übertragen Sie diesen Gedanken nun in Wohneinheiten, die ähnlich eines Containers, aber natürlich wesentlich hochwertiger, ansprechender und schöneer aufgebaut sind.

 

Eine Einheit z.B. das Bad, wird komplett in Ziegelbauweise z.B. mit einer Betonplatte im industriellen Massstab vorgefertigt und bei Bestellung geliefert.

An allen Enden der frei zu definierenden Einheiten, die dann selbstverständlich einer Normung bedürfen um zusammen zu passen, sitzen einheitliche Schnellverschlüsse, ähnlich derer bei einer Druckluft Anlage.

Die Anschlüsse sind an allen Stoßkanten an definierten Stellen vorhanden und können bei Wasser und Abwasser mit Schiebern geöffnet oder geschlossen werden.

Beim Strom spielen die etwas längeren Leitungswege keine Rolle.

 

Das gleiche geht natürlich auch bei Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche etc.

 

Von diesen Modulen gibt es nun ein paar Ausführungen, um auch etwas gestalterische Freiheit zu erhalten z.B. Holz Fenster, statt Kunststoff, andere Türen, abgewandelte Geometrie des Zimmers aber immer passend zu den anderen Modulen usw. und Zusatz Module wie z.B. Erker, Vorbauten, Wintergärten etc.

Das ganze führt dann doch zu individueller Gestaltung bei gleichzeitiger Vereinheitlichung der Anschlüsse.

 

Die junge Familie startet in`s Leben und erhält z.B. deren Kinderzimmer von den Eltern als Mitgift z.B. zur Hochzeit oder zum Auszug.

Küche und Bad kauft sich die junge Familie selber, ein Kinderzimmer dann kurz vor der Geburt des ersten Kindes usw.

 

Die Module können natürlich auch aufeinander gestellt werden, sollte es nur wenig Platz an denkbaren Stellen geben, denn auch Treppenaufgänge sind bereits vorgefertigt, aber eben abgedeckt.

 

Auf jedes Modul, lässt sich auch eine Dachlösung montieren, oder wer Bungalows liebt kann sie auch so lassen.

Der Flexibilität sind nur bedingt Grenzen gesetzt.

 

Der Wohnraum ist und bleibt erschwinglich, im Alter entfernt man die nicht mehr genutzten Module und hat so weniger Arbeit und Unterhaltskosten dafür zu tragen und man kann schnell und effizient auf die jeweilige Lebenssituation reagieren z.B. alle Module ebenerdig wenn das Treppen steigen Probleme bereitet.

 

 

 

Voraussetzung hierfür:

 

Modular bebaubare Grundstücke, die seitens der Gemeinde aufgrund staatlicher Vorgaben gestellt werden müssen und von den Bürgern gekauft (oder gepachtet) werden.

 

Auf diesen Parzellen sind die genormten Standartanschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom an einer zentralen Stellen vordefiniert, an die die Module angeflanscht werden.

 

Durch die Normierung der Anschlüsse, der Vorfertigung der Wohnmodule in einer Industriellen Umgebung die Wetterunabhängig ist (und noch sehr viele Vorteile mehr mit sich bringt z.B. deutlich effektiveres Bauen durch Vereinheitlichung), der geringeren Anfangsinvestition für junge Menschen, der sich reduzierenden Belastungen älterer Menschen, dem Ressourcen schonenden Umgang mit Baumaterial und Energie bei der Produktion, wäre das eine Geldbeutel schonende, saubere, energiesparende, altersgerechte Lösung für unser Wohnraumproblem und ermöglicht vielen jungen Menschen sich eine bezahlbare Altersversorgung durch abbezahlten Wohnraum zu schaffen.

Die 30% Eigenkapital sind bei solch geringen Baukosten schnell erbracht, das Wohneigentum relativ schnell abbezahlt, Mietwohnungen werden frei, der Druck am Mietmarkt sinkt, ebenso wie dann die Preise) eine Lebensfreundlichere Wohnsituation setzt sich allmählich durch und man arbeitet um zu leben und lebt nicht um zu arbeiten.

Comments

  1. Marc Marc

    Hallo Armin,

    das hört sich nach einem sehr interessanten Konzept an. Bzw. es ist ja eher noch eine Vision, die man sich aber gut vorstellen kann. Dabei ist es für den Erfolg sicher wichtig, die "Kultur" der Menschen anschauen. "My Home is my Castle" oder "schaffe schaffe Häuslebaue" lassen sich damit natürlich nicht vereinbaren.

    Im Grunde gibt es ja so etwas schon, wenn man sich die gesamten Fertighäuser anschaut. Die bauen aber nicht auf Einzelmodulen auf. Aber die Standardisierung von Elementen ist dort auch zentraler Aspekt.

    Und dann gibt es ja solche Modulhäuser:

    https://www.modulheim.de/modulhaus/

    Aber dieses beinhaltet natürlich nicht die von Dir genannten Ideen komplett.